Das Ensemble

CLARIMONIA:

 

„Den ausübenden Musikern wie den Zöglingen der Musikschulen kann nur angeraten werden, wo die Gelegenheit sich bietet, in den vorhandenen Sammlungen sich über alle bestehenden Orchesterinstrumente eine gewisse Einsicht zu verschaffen, namentlich aber über die einzelnen Entwicklungsstufen ihres eigenen Instrumentes eine hinreichende Anschauung zu gewinnen. Eine derartige Erweiterung des Gesichtskreises kann nur fördernd wirken und wird manche irreführenden Vorurteile zerstreuen.“   (W.Altenburg :“Die Klarinette“ Heilbronn 1904)

Clarimonia hat sich diesen Satz als quasi Leitmotiv gewählt und verfolgt seit Jahren mit seinen Konzertprogrammen das Ziel, sein Publikum mit der Entwicklungsgeschichte der Klarinette am Beispiel der dazu passenden Musik vertraut zu machen. Neben bisher drei erschienenen CD’s und einer weltweiten Konzertaktivität rückt dabei die Weitergabe der eigenen Erfahrungen durch Meisterkurse, die regelmäßig in der Schweiz, den Niederlanden, Japan sowie an diversen Hochschulen in Deutschland stattfinden, immer mehr in den Mittelpunkt.
Dabei müssen es nicht immer drei gleiche Instrumente sein: die im Konzert reichlich erprobte Mischbesetzung 2Klarinetten/Bassetthorn zieht sich wie ein roter Faden durch die Literatur der Jahrhunderte. Darüber hinaus bietet der grundsätzliche Gedanke des 18.Jahrhunderts, Kammermusik nicht nur Instrumentenspezifisch zu sehen sondern die Idee der Musik für die im Augenblick zur Verfügung stehenden Instrumente zu adaptieren, reichhaltige Möglichkeiten der Programmerweiterung. Die Instrumente ,die dabei erklingen, stammen aus allen Epochen der Klarinettengeschichte von der ganz frühen 2klappigen Kopie eines Instrumenten von J.Denner über 5klappige und 9klappige „klassische“ Klarinetten bis zur Romantischen Klarinette wie sie durch G.Ottensteiner bekannt wurde. Dazu gibt es die entsprechenden Bassetthörner – es ergibt sich also eine Vielzahl von Kombinationsmöglichkeiten.

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für Ungeduldige in kurz

 

CLARIMONIA wurde vor über 15 Jahren von dem Bamberger Instrumentenmacher Jochen Seggelke ins Leben gerufen, der u.a. an  „Schola Cantorum“ in Basel zum Klarinettisten ausgebildet worden ist.

Grundlage des gemeinsamen Musizierens bei CLARIMONIA  ist der Wunsch, mit Gleichgesinnten die Klarinettenliteratur aus 300 Jahren auf historisch exakten Kopien entwicklungsgeschichtlich bedeutsamer Klarinetten des 18. und 19. Jahrhunderts zu erarbeiten und in Workshops und Konzerten erlebbar zu machen. Stellvertretend für die intensive Konzerttätigkeit des Ensembles seien Gastauftritte bei den Kongressen der DeutschenKlarinettenGesellschaft in Leipzig, Düsseldorf, Berlin und Dresden sowie Konzertreisen durch Europa, Japan, und die USA erwähnt; Meisterkurse an dortigen Musikhochschulen und Universitäten stießen auf überwältigende Resonanz.  Im Sommer 2012 nahm CLARIMONIA mit „clarimonia@twilight“ die vierte CD auf, es ist die zweite Produktion von CLARIMONIA im Sendesaal Bremen.

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