Monatsarchiv: September 2013

Die 8 fundamentalistischen Irrungen…und Wirrungen

Es gibt leider immer noch viel zu viele  irrige Behauptungen, die nicht durch gebetsmühlenartige Wiederholungen an Wahrheitsgehalt gewinnen. Was kann man dagegen unternehmen? Wahrscheinlich nichts, und die Ignoranz weniger selbsternannter Besserwisser wird über den Verstand siegen. Trotzdem sollen diese Irrtümer hier erwähnt und nach und nach kommentiert werden.

1. Die ersten Klarinetten hatten zwei Klappen, deswegen gibt es kein h‘. Weiterlesen

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Vorgeschichte 4

 Das sind also die Rahmenbedingungen, unter denen wir die junge Klarinette beobachten wollen. Wie sieht es aber mit den Musikern selber aus, also keinen namenlosen Nummern sondern den Kollegen von damals? Wunderbare Zeitzeugnisse in Form von ausgewählten Lebensläufen findet man hierzu natürlich wieder bei Mattheson: er hat in seiner „Musikalischen Ehrenpforte“ von 1740 bedeutenden Persönlichkeiten der damaligen Musikszene ein gedrucktes Denkmal gesetzt. Weiterlesen

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Vorgeschichte 3

 Und sonst so? Das deutschsprachige Gebiet in Europa nennt sich „Heiliges Römisches Reich“, ist aber de facto ein territorial in Kleinstländer zersplitterter Großraum, der -politisch instabil- Reisen und Kommunikation zu einem Wagnis werden lässt. Ein „gotisches Monstrum mit absolutistischen Gliedern“ (S.Puffendorf 1667). Weiterlesen

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CLARIMONIA – Klarinettenmusik zu dritt aus drei Jahrhunderten- 2006

 Die Klarinette als eines der jüngeren Orchesterinstrumente hat im Lauf ihrer „Karriere“ große stilistische, durch ihre unterschiedlichen Bauweisen bedingte Wandlungen erfahren. Außerdem hat der Erfindungsreichtum der Instrumentenmacher dem Prinzip Klarinette immer neue Facetten verliehen und so die Komponisten zu vielfältigen Einsatzmöglichkeiten angeregt. In unserer Zeit hat sich die Aufführungspraxis mit Instrumenten aus der Entstehungszeit einer Komposition auf den Podien etabliert. Neu an den Aufführungen von Clarimonia ist die Idee, die Chronologie der Entwicklungsgeschichte hörbar zu machen. Weiterlesen

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Divertissement – CD Nummer 1 – 2006

Georg Druschetzky wurde im Jahr 1745 in Westböhmen geboren. 1762 trat er als Militärmusiker in den Dienst des 50. Galizischen Linien-Infanterie-Regiments des Grafen von Stain. Zwischen 1773 und 1775 zeichnete er seine Briefe als Capelmeister von Stainschen Inf.Reg. Danach wurde er „bestallter Landschaftpauker“ in Linz, wo er neben seiner kompositorischen Aktivität auch als Verleger in Erscheinung trat. Weiterlesen

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Vorgeschichte 2

 Die Musik als solche beginnt gerade ihre Formen zu definieren: „Sonate“ noch als „Sonata da camera“ oder „Sonata da chiesa“, „sinfonia“ als Instrumentalstück im Oratorium, Monteverdi hatte vor gar nicht langer Zeit die Oper erfunden, es ist alles noch nicht so gefestigt wie wir es gewohnt sind. Die Instrumentierung ist noch nicht obligat, oft steht als Angabe nur die Funktion (Dessus, Haute, Taille, Quinte, Basse), die Besetzung ergibt sich aus den zur Verfügung stehenden Instrumenten. Weiterlesen

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