2.Klarinette mit Verpflichtung zur Konsequenz

Endlich geht es jetzt mit dieser nur grob angefangenen Geschichte weiter,die mir neulich untergekommen ist:Da hörte ich doch von der hochambitionierten Idee eines Spielers in einem der großen Pott-Theater, die zweite Klarinette bisweilen oder wo es passt durch Bassettklarinette (in A und A) zu ersetzen.Schön, dachte ich, genau in der Tradition der Stadler-Brüder,die nach den Berichten der Musikzeitungen jener Zeit ausgesprochen experimentierfreudig mit ihren Stimmen umgegangen sind. Weiterlesen

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JoPhis Argumente

Hier sind kommentarlos ein paar der „alten“ Tänze charakterisiert.Wo diese Definitionen her sind? Also bitte, lest doch Kirnberger und Mattheson,da steht alles geschrieben,was ihr sucht/braucht (und noch viel mehr). Weiterlesen

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JoPhis Einwand aus Berlin

Da gibt und gab es natürlich immer wieder Kollegen,die einen anderen Standpunkt vertreten. J.Ph.Kirnberger,seineszeichens einer der ganz großen Denker und Ordner der Musik des 18.Jhd., sieht das Heil in der Arbeit und Beschäftigung mit der Materie, vor allem der vergangenen. Sein Zugang zur Musik formuliert er 1771:
„Dem Liebhaber, der gern früh weit kommen will, werden manche durch die Erfahrung bestätigte Wahrheiten über die Musik trocken sein und seine Geduld fordern, indessen sind sie für diejenigen geschrieben, die die Musik ihrem ganzen Umfang nach erlernen, aus derselben ein wahres Studium machen, und die mit jeglichem Studium, besonders aber mit dem Ton und Gesang verbundene Wollust genießen wollen, für diese Freunde des Schönen werden sie nicht trocken sein; und der hat auch nicht das Süße verdient, der das Bittere nicht gekostet hat.“ Weiterlesen

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Jetzt noch’n Tempo

Da ist mir doch eine bemerkenswerte Geschichte aus einem deutschen Kulturorchester zu Ohren gekommen—sehr spannend,muß aber warten,erstmal wird die neulich angefangene Tempofrage abgehandelt werden.Es fehlt natürlich Quantz mit seinem Puls,wer es im Buch nicht nachlesen mag,hier der entsprechende Auszug:
Bei J.J.Quantz gehen die Tempi nach dem Pulsschlag, ausgehend davon das man nicht mehr als 8 Töne pro Pulsschlag anstoßen kann (!), ohne Verwendung der Doppelzunge, kommt er zu folgenden Tempi: Weiterlesen

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Haste mal’n Tempo?

Wie versprochen,hier der Zugang zu neuen Stücken der Klassik bis weit in die Romantik hinein:Stell einem Studenten/Schüler Noten aufs Pult,die erste Frage „welches Tempo?“ wird ziemlich eindeutig mit der Satzbezeichnung geklärt.Leo Mozart beschreibt diese auf seine gewohnt charmant-präzise Art bis heute gültig,Quantz leitet Tempi vom Pulsschlag ab,wobei seine Erklärungen heute besserwisserisch-arrogant wirken,die meisten anderen beziehen sich wieder auf Leo – dann bleiben wir doch lieber gleich bei ihm!Die wichtigsten sind-von schnell nach langsam: Weiterlesen

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Fremdsprache Musik

Wie oft sieht man doch bei Kollegen oder gerne auch bei Lehrern, das anscheinend kein Werk ordentlich gespielt werden kann, ohne richtig viel in die Noten zu schreiben. Man gewinnt bisweilen den Eindruck,je mehr rein geschrieben wird,desto besser soll das Stück gearbeitet wirken.Dabei ist die Notenschrift so konzipiert,dass alle Informationen im System selber enthalten sind.Gehen wir mal vor der zugegebenermaßen etwas leichtfertig geäußerten These von der Musik als universeller Sprache aus,dann müssen wir anscheinend leider bemerken:Vokabeln nicht gelernt,Grammatik nie gesehen,Übersetzung „nach Gefühl“ fehlgeschlagen. Weiterlesen

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Da gehts doch gut los:

Ein kleines Alltagsereignis hat es geschafft, nicht nur das neue Jahr, sondern auch die Aktualitätsphase dieser Seite zu beginnen. Wurde bisher im Grunde genommen eine kleine Textsammlung aufgebaut,so wird es in Zukunft im wesentlichen um unmittelbare Interpretations- bzw.Musizieranweisungen gehen.Natürlich in altbekannter Weise nicht aus den Fingern gesogen,sondern nur unter Zuhilfenahme der „Alten“ und jede Menge Zitaten.Schließlich sollte doch die Arbeitsweise des hinlänglich bekannten Autorenduos -das Bassetthorn betreffend- vermieden werden: Fragwürdige eigene vergangene Publikationen zitieren um daraus neue fiktive Folgerungen zu spekulieren.Beispiele?Liebe Leute,es reicht doch das letzte „Rohrblatt“ zu lesen- ohne das Hirn auf Durchzug zu stellen. Weiterlesen

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